Meditation Gesundheit Selbstverteidigung Tai Chi Chuan mit Kindern Schwertform
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Prof. Cheng Man Ching hat darauf geantwortet: „Der wichtigste Grund ist, dass dir, wenn du endlich zu einer gewissen Einsicht gelangt bist und verstehst, worum es im Leben geht, dann noch ein bisschen Gesundheit geblieben ist, um es zu genießen.“ Tai Chi Chuan wurde wohl zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert von daoistischen Mönchen als Kampfkunst entwickelt. Der genaue Zeitpunkt seiner Entstehung kann deshalb so schwierig ermittelt werden, weil diese Kampfkunst erst von den Mönchen und später innerhalb weniger chinesischer Familien über Generationen als Geheimnis bewahrt worden war. Erst mit Yang Lu Chan durfte Anfang des 19. Jahrhunderts ein Außenstehender die im Tai Chi festgelegte Form erlernen. Als sein Hausherr und Meister, das Oberhaupt der Familie Chen starb, begann Yang Lu Chan erst in seinem Heimatdorf und dann in Peking Tai Chi zu unterrichten. Sein Enkel, Yang Chen Fu veränderte die Form zu dem heute weit verbreiteten „Yang Stil“. Er scheute sich jedoch, die Prinzipien des Tai Chi Chuan aufzuzeichnen und einer größeren Menge von Schülern zugänglich zu machen. Durch die Schriften und Vorträge seines Schülers Prof. Cheng Man Ching, der den Stil noch einmal modifizierte und in New York eine Tai Chi Schule eröffnete, wurde dann Tai Chi Chuan um 1960 endlich auch den Menschen im Westen zugänglich. Im Laufe der Entwicklung des Tai Chi Chuan, das übersetzt etwa „Mutter der vollendeten Faust“ heißt, wurde der Kampfkunst-Aspekt zugunsten der meditativen und gesund- heitlichen Elemente eher in den Hintergrund gerückt. Dennoch ist Tai Chi zur Selbstverteidigung wirksam. Alle Aspekte, die für einen Kampf nötig wären, sind in der Form enthalten.
Prof. Cheng Man Ching |
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